141. Der Hoppel-Hase im Schnee

Heute ist Sonntag der 22. Januar 2023 und mir geht es wieder etwas besser. Ich war in den letzten TAGEN gesundheitlich nicht gut auf dem Damm…

Aber heute Morgen sehe ich den vielen Schnee (10-15cm hoch) und in meiner Gartenanlage sitzt ein Hase. Verborgen guckt er scheu und ganz vorsichtig unter der Tannenanlage hervor. Er schaut mich an und schüttet den Schnee vom Pelz. Und sieh, er hat mich wahrgenommen. Er ist vertraut und ich kann ein paar Meter näher. Ich spreche zu ihm, er soll doch ein paar Meter weiter hoppeln, da wäre unter den Sträuchern schon etwas Frühlingsgrün zu sehen.

Aber er blieb sitzen, vielleicht wartet er auch auf die Häsin. Dann könnten sie zu zweit zu Ostern die Eier bringen. Manchmal hat er den Buckel so hoch gestellt, als wären dort die Eier schon  drin.

Weil der Schnee so hoch ist, kann er und will auch noch nicht weglaufen. Er kann nur hoppeln und das ist schwierig, deshalb zieht er sich in seinem Bau zurück.

Jetzt warten wir ab, ob er den gesetzten Termin einhalten kann, die Zeit drängt noch nicht. Aber wir freuen uns schon drauf.

Wir, die Blogger-Gemeinschaft bleiben zusammen und warten ab.

Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag mit oder ohne Schnee es verbleibt Euer Blogger Freund Peter aus der Nordeifel.🌧🌧⛅️⛅️❄️❄️☃️

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20 Kommentare zu „141. Der Hoppel-Hase im Schnee

  1. Danke, sie schreiben toll. Ich selber schreibe jeden Tag in ein kleines Büchlein, was besonders schön war und heute kann ich vermerken, dass es toll war ihren Blog zu entdecken 🙂

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  2. Lieber Opa Peter,
    ich habe heute in der Neuen Presse Hannover einen Artikel von Ihnen gelesen und bin erstaunt und erfreut darüber das Sie in Ihrem hohen Alter das Internet für sich entdeckt haben.
    Ich bin Jahrgang 1949 und in meiner Familie wurde nicht über den Krieg gesprochen, deswegen freue ich mich auf Ihren Blog.
    Ich wünsche Ihnen noch viele Jahre bei guter Gesundheit und bin gespannt auf die nächsten Erzählungen.
    Mit freundlichen Grüßen

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  3. Einen guten Morgen lieber Opa Peter, dieser Morgen hier ist nebelig und feucht und kalt!! Trotzdem…..die Schneeglöckchen wagen es auch schon, kleine Triebe aus der Erde zu strecken. An eine schützende Schneedecke ist gar nicht zu denken. Allerdings endet Schnee hier sowieso in eine Schlammschlacht, darum soll er lieber erst gar nicht fallen!
    Von den wenigen Hasen, die es hier noch gibt, verirrt sich kaum einer in unsere Gartennähe. Der Jagddruck ist bald vorbei, dann sollen sich die Mümmelmänner eilig um ihren Nachwuchs kümmern!! LG Elke

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  4. Guten Tag,
    Heute habe ich den Artikel über sie in der Nassauischen Neuen Presse gelesen. Meine Eltern waren Ihr Jahrgang. Ich danke Ihnen für Ihr Engagement und dass Sie uns zeigen, dass man niemals zu alt ist, um etwas Neues zu lernen.

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  5. Hallo Herr Meisen,
    vielen lieben Dank für Ihre Worte, Geschichten, für Ihren Mut uns die Beharrlichkeit in Liebe zu ihrer Familie und in Liebe zu den Mitmenschen wie unter andem mich, die Anteil haben dürfen.
    Ein Artikel über Sie stand auch in der Rotenburger Zeitung. -Niedersachsen-.Habe den Block hintereinander gelesen. Alle Achtung.
    Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihren nächsten Block.
    Viele Grüße
    Birgit Sommerfeld

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  6. Lieber Opa Peter,

    erstmal wünsche ich gesundheitliche alles Gute!

    Meine Eltern waren aus den Jahrgängen 1919 und 1922, so entsprechen Sie eher dem Alter meiner Eltern. Viele Kriegsgeschichten habe ich mir von meinem Vater erzählen lassen, Aber auch Nachkriegsgeschichten. Deshalb schreiben Sie bitte noch mehr!

    Aber Hasen leben nicht in einem Bau, sie ducken sich höchstens in der Sasse. Und wenn das Fellohr im Bau verschwand war es ein Kaninchen. Das müssten Sie als Jäger doch Wissen :-;)

    Mit herzlichen Grüßen ,

    Ihre Ulla Grünewald

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  7. Diese Geschichte könnte auch von meinem Großvater stammen, der 90 Jahre alt wurde und ähnlich gut von seinen Erlebnissen berichten konnte. Als ich noch klein genug war, saß ich dabei gerne auf seinen Knien und hörte ihm hingerissen zu. Als Jäger nahm er uns Kinder gerne mit in den Wald, um uns die Tiere zu zeigen. Dabei schlichen wir uns ganz leise ohne Schnacken, Knacken oder Knistern gegen den Wind an die vermuteten Standorte heran.
    Wenn es gelang ein in der Wildbahn lebendes Tier wie den Hasen von ganz nahe zu beobachten, war das immer sehr eindrucksvoll. Denn die vielen mit Teleobjektiv aufgenommenen Bilder und Tierfilme gab es noch nicht.

    Mein Großvater zeichnete während des Erzählens auch gerne. und schrieb seine Briefe auf die Rückseite dieser Bilder. Als wir größer und unser Großvater alt wurde, konnte er immer noch so schön erzählen und zeichnen, ließ aber kein Mikrofon zum Aufzeichnen zu. Trotzdem schlummerte alles in meinem Gedächtnis und ist nun durch den Hasen im Schnee wieder da.

    Vielen, vielen Dank für diese schöne Geschichte und die vielen anderen aus einem so langen und segensreichen Leben. Und danke, dass wir Follower und Blogger-Freunde daran teilnehmen können.

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  8. Schön, dass es Ihnen etwas besser geht! In Ostfriesland gibt es zwar keinen Schnee, aber ich kann aus meiner Küche auch die Hoppel-Hasen auf Wiese beobachten. Außerdem grasen hier gerade 3 Rehe. Liebe Grüße und einen schönen Start in die neue Woche!

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  9. Ein herzliches Danke auch von mir für diese lebensfreudige Geschichte. Noch bin ich nicht lange hier dabei aber ich lese schon fleißig und sehr interessiert die Texte aus den früheren Jahren nach … alles so wertvoll – ich bin voller Bewunderung – herzlichen Dank für all diese spannenden Zeilen und weiterhin gute Gesundheit!

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  10. Lieber Herr Meisen,
    ich hoffe von Herzen, daß es Ihnen besser geht! Gute Besserung + Liebe Grüße aus dem Norden (Bremen)
    Gaby Klups

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  11. Hallo Peter, eine schöne Beschreibung die Du heute erlebt hast !! Und so einfach in Deutsch geschrieben, das ich kaum noch kenne ! Es wird doch vieles Verenglischt ! Ich mag es nicht ! Ich bin nun auch schon 67 und merke das die Welt sich stark verändert hat auch wegen dem Krieg in der Ukraine !! Wenn ich wieder in den Medien infos über unsere Umweltaktivisten sehen oder lesen muß….!! Wir Alten sind doch auch für unsere Umwelt, haben auch demonstriert sind auch gehört worden aber ohne Steine werfen, ohne unsere Polizei und Sanitäter anzugreifen und zu verletzen ! Was passiert denn wenn die garnicht mehr kommen oder erst einmal abwarten bis alles wieder ruhig ist und dannquasi wieder Abräumen ?! Diese Sprüche wir Alten hätten es schuld das unsere Umwelt so ist wie sie ist ! Sie hätten eine schlechte Jugend und schlechte Zukunft !
    Unserer Jugend geht es so Gut wie NIE zuvor !!! Wer hat denn dafür gesorgt… die Alten !!
    Ich denke wir könnten stundenlang noch Schreiben aber zu was würde es führen ?
    Du wirst hier oder egal wo im Internet, auf der Straße in der Bahn egal wo Niedergemacht Beleidigt !! Bin ehrlich gesagt froh, das ich auch in Rente bin und noch mit meiner Frau zusammen etwas erleben kann !! Keinen Stress mehr auf der Arbeit zu haben, meinem Hobby nachgehen und Gesund bleiben !!!!!
    Lieber Peter bleib Gesund… und ein solches Leben noch Lange zu haben, das wünsche ich Dir !!
    Liebe Grüße aus Ostwestfahlen
    von Günni

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  12. So ein schöner Text, vielen Dank ,dass sie uns ihre Beobachtungen so nett beschreiben. Ich sehe den Hase im Schnee vor mir.🐰 Alles Gute

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  13. Moin Peter,
    hier in Langwedel bei Verden/Aller liegt noch kein Schnee, davon sind wir bis jetzt verschont geblieben. Es ist noch grün, aber inzwischen auch saukalt, aber dafür trocken.
    Gruss aus dem hohen Norden!
    Wolfgang /Lupo

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  14. Bei uns ist in der letzten Nacht 50 cm Neuschnee gefallen! Die Wildfütterungen wurden aufgefüllt und man sieht die Rehe scheu kommen. Wunderbar anzusehen! Liebe Grüße und alles Gute!

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  15. Ja, die Tiere haben es nicht leicht im Winter! Aber ich habe heute unseren Spaziergang im Schnee sehr genossen, der Schnee unter den Schuhen knarrt beim Laufen, genau wie früher…

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  16. Ein sehr schöner Text, vielen Dank und liebe Grüße aus der heute ebenso verschneiten Steiermark und natürlich „gute Besserung“ 🍀☘️🍀☘️🍀!!!!

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